Bleibt alles anders - Blog von der Eroberung des Nutzlosen
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[ 6. August 2006: “Bleibt alles anders”-Tutorial: GMail ]

Einige von Ihnen werden vielleicht schon davon gelesen oder gehört haben: Google hat seit geraumer Zeit einen eigenen Mailservice, der sich zwar durch Kontextbezogene Werbeeinblendungen finanziert, aber einen fast unglaublichen Speicherplatz und Funktionsumfang für einen Freemail-Anbieter zur Vefügung stellt. Dafür ist es auch nicht so einfach, an einen Account zu kommen, geschweige denn eine der begehrten Adressen “@gmail.com” zu erhalten. Mit ein bißchen Geduld und Mühe ist es allerdings möglich. Wie das Ganze funktioniert, versuche ich Ihnen im folgenden Tutorial näherzubringen.

Für dieses Tutorial gehe ich von dem Fall aus, dass nicht nur eine einfache “@googlemail.com” Adresse eingerichtet werden soll, sondern das beliebte “@gmail.com” gewünscht wird. Zwar funktioniert der E-Mailempfang von “Name@googlemail.com” auch auf “Name@gmail.com”, aber im Absender taucht die kürzere Version partout nicht auf. Ein kleiner Schönheitsfehler, den einige vielleicht verschmerzen können, andere hingegen geben sich damit nicht zufrieden.

Ich weise darauf hin, dass Sie nach Möglichkeit Ihre Firewall aktivieren sollten, obwohl bei mir auf keiner der folgenden Seiten Probleme aufgetreten sind. Trotzdem kann ich keine Haftung für Schäden übernehmen, die an Ihrer Hard- oder Software durch deren Besuch entstehen könnten. Die Verantwortlichkeit für den Inhalt der verlinkten Seiten liegt bei deren jeweiligen Betreibern.

Das war der nötige Teil für alle Rechtsanwälte und Abmahnungsprofilneurotiker. Lassen Sie sich nicht verunsichern.

Zuerst einmal ist es nötig, eine Einladung zum Googlemaildienst zu erhalten. Das kann entweder über einen Bekannten geschehen, der schon bei diesem Service angemeldet ist oder mit etwas Geduld und freundlichem Bitten über diverse Internetseiten. Am einfachsten ist es hierbei, die Website Gmail Invites zu besuchen. Hier kann man ganz einfach eine beliebige E-Mailadresse eintragen, an die eine Einladung geschickt werden soll. Im Schnitt warten 3000-4000 User auf solch eine Einladung, abgearbeitet werden täglich etwa 500. Je nach Verfügbarkeit und Bereitstellung der Einladungen von anderen Nutzern. Eine andere Möglichkeit ist, sich bei einem von diversen Internetforen anzumelden und darauf zu hoffen, dass ein User dort noch eine Einladung übrig hat. In diesem Eintrag auf dem “Gulli:Board” werden täglich Einladungen erbeten und verteilt. Meine eigene GMail-Adresse habe ich über dieses Forum bekommen und kann es weiterempfehlen. Ebenfalls empfehle ich, keine deutsche Emailadresse zu nehmen, sondern vorher zum Beispiel bei Yahoo! eine “Name@yahoo.com” zu registrieren. Das dauert etwa eine Minute, ist kostenfrei und erspart beim weiteren Vorgehen eventuell auftretende Probleme.

Ausgehend davon, dass es Ihnen gelungen ist eine Einladung zu bekommen, beginnt nun der Prozess aus dieser einfachen Einladung eine funktionieren E-Mailadresse zu machen. Weil Google anhand Ihrer Internet-IP weiß, dass Sie aus Deutschland stammen, wird Ihnen bei der Anmeldung automatisch ein “@googlemail.com” zugewiesen. Dies gilt es zu umgehen. Dafür ist es nötig, seine eigene Online-Identität hinter einem Proxyserver zu verstecken, um anonyim zu surfen. Adressen dafür finden Sie unter anderem bei http://www.samair.ru/proxy/ oder http://tools-on.net/. Auf letztgenannter Seite gelangen Sie über die Navigation “Privacy Tools” direkt zu den Proxyservern, die Sie auf der Seite auch sofort testen können. Wirft der Test ein “Anonymous Port found” aus, können Sie sicher sein, dass der Proxy funktioniert.

Wohin aber mit der gefundenen Adresse? Im Internet Explorer gelangen Sie durch klick auf “Extras -> Internetoptionen -> Registerkarte Verbindungen -> Einstellungen -> Proxyserver” zur Eingabe. Dort nur noch die Adresse und den Port getrennt eingeben und schon surfen Sie von Saudi-Arabien aus. Oder Shanghai. Oder Amerika. Im Firefox-Browser geht das ganze über “Extras -> Allgemein -> Verbindungs-Einstellungen” etwas schneller. (Einige Bilder und weitere Informationen zu Proxyservern finden Sie auf Sicherheit-Online)

Haben Sie den Proxyserver eingetragen, sollten Sie sich nun vergewissern, ob er wirklich (immernoch) funktionstüchtig ist. Sogenannte Proxychecker finden Sie unter anderem hier oder hier. Fällt der Check positiv aus, können Sie sich nun an das eigentliche Einrichten der E-Mailadresse begeben.

Kopieren Sie nun den Link aus der Einladung in Ihren Browser und bestätigen diese mit der Entertaste. Aus dem eben noch kurzen Link ist jetzt ein ellenlanger Textblock geworden. Auch die Anmeldeseite für “Googlemail” hat sich geöffnet, zeigt aber noch als Anmeldeadresse “@googlemail.com” an. Scrollen Sie die Adresse im Browser bis ganz zum Ende und Sie werden das Kürzel “&gd=1″ entdecken. Ändern Sie diesen Teil in “&gd=0″ um und bestätigen Sie erneut mit der Entertaste. Die Anmeldeseite lädt nun erneut und der Anmeldename springt auf “@gmail.com” um. Sie können nun Ihre E-Mailadresse registrieren.

Aufgrund des Proxys gibt es teilweise Probleme mit der Verfügbarkeitsprüfung des Benutzernamens. Ob Ihr Name noch frei ist, sehen Sie aber ohnehin, wenn Sie Ihre Anmeldung abschicken. Es kann durchaus passieren, dass der Proxyserver während des oben beschriebenen Prozesses den Geist aufgibt. Sollte es diesbezüglich zu Problemen kommen, verwenden Sie eine neue Proxy-IP.

Bei Fragen zu diesem Tutorial, hinterlassen Sie bitte einen Kommentar. Der erste sinnvolle (!) Kommentar erhält im übrigen, sofern er kein Mitglied bei Googlemail ist, eine Einladung von mir. Die einzige, die ich zu vergeben habe. Ich sage es Ihnen lieber im voraus.

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Der Beitrag wurde am Sonntag, den 6. August 2006 um 16:34 Uhr veröffentlicht und wurde unter Letzte Version abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

[ Schon 6 Kommentare zu ““Bleibt alles anders”-Tutorial: GMail” ]

  1. boerdee
    Am 7. August 2006 um 14:21 Uhr

    Danke für die Einladung btw… ja auch ich bin jetzt gmail Nutzer mit unglaublich viel Speicherplatz…Danke, dass du mir eine deiner wenigen Einladungen hast zukommen lassen :-)

  2. Franki
    Am 27. Oktober 2006 um 16:57 Uhr

    Hallo an alle gmail nutzer.
    Ich würde auch gern einer von Euch sein!

    Bitte seit so lieb und schickt mir mal eine Einladung an:
    engel1970@gmx.de

    Vielen vielen Dank!

    … und bis bald bei gmail.com!
    ;-)

  3. Herr Walter
    Am 5. November 2006 um 23:39 Uhr

    Hast Du schon eine nun? Ich habe den Kommentar völlig übersehen. Wenn nein, dann schickt eine kurze E-Mail an mich.

  4. gerzii
    Am 12. Dezember 2006 um 20:00 Uhr

    ich hätte auch gerne eine mit gmail.com ;o))

    greetz
    gerzii

  5. mohrhuhn08
    Am 31. August 2008 um 18:11 Uhr

    Hallo Leute,

    ich hätte auch sehr gerne einen gmail.com account!

    wäre super, wenn mir jemand eine einladung an mohrhuhn08@yahoo.com
    schicken könnte!

    viele grüße & danke!!!

  6. air jordan shoes on sale
    Am 12. April 2010 um 08:07 Uhr

    ich hätte auch sehr gerne einen gmail.com account!

    wäre super, wenn mir jemand eine einladung an mohrhuhn08@yahoo.com
    schicken könnte!

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