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[ Monatsarchiv für Januar 2009 ]
Fix Schwyz quäkt Jürgen blöd vom Paß
Tag vier mit Teppichstripper, Elektrohobel, Spachtel und Co KG. Hätte ich geahnt, was es für ein Akt wird, mein neues Arbeitszimmer zu renovieren und einzurichten… nicht dran denken. Was heisst überhaupt einrichten, noch ist ja nichtmal der neue Boden drin. Aber morgen. Das ist zumindest mein – wahrscheinlich wieder zu optimistischer – Plan. Wenn der [...]
Nach Schicht drei an der Teppichfront gab’s heute leihweise sowas hier. Lieber wäre mir jenes dort gewesen.
Nachtrag: Wieso heißt das eigentlich “Stripper”? …
Tag zwei an der Teppichfront: rund 2/3 der Auslegware sind runter vom Boden. Hat auch nur 12 Stunden gedauert bisher. Macht gute zwei Stunden pro Quadratmeter. Das wird heute nochmal heiter. Nicht zu vergessen, dass nach dem Teppich auch noch die Kleberrückstände vom Boden runter müssen.
Es ist alles einfacher als ein Arbeitszimmer zu renovieren. Wirklich alles. Der Teppich will partout nicht raus. Ich kenne das. Manchmal will man nicht loslassen. Aber Kerl: Deine Tage sind gezählt. Du kommst da runter. Ich hab was jüngeres. Laminat. Warte ab, es ist bald Freitag.
In Rosenrot gebettet
schweigend ausgeschrien.
Traumverloren gewettet
und Sehnsucht verziehn.
Am Wasser entlang
Deine Kreise zieh’n.
Mir in einem Wahn
Deine Liebe erschien.
Dunkle Straße aufgerissen
am gläsernen Rand.
Du mußt es wissen.
Du raubst den Verstand.
Solange, bis wir uns küssen -
das hab ich erkannt.
Es war einmal ein junges Mädchen, dass – aus purer Freundlichkeit – jeden Morgen einen Starenkasten grüßte. Eines Tages blitzte er vor Freude.
Mir fehlt noch immer die letzte Zeile zu “Dark Road”’s zweiter Strophe. Vielleicht fällt sie mir beim wochenendlichen Ski-Kurzurlaub ein. Ebenso wie die komplette dritte Strophe. Und dann war da noch: die Filmregisseurin, die gern eine essayähnliche Selbstbeschreibung von mir hätte. Ob das gut geht? So kreativ bin ich nämlich auch wieder nicht.