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Das Projekt „Heimspiel“ – Meine Laufausrüstung im Detail

Ich habe ja bereits in mehreren Beiträgen mein Leid über mein Suchen und Finden der richtigen Ausrüstung sowie passender Schuhe für das anstehende „Heimspiel“ beklagt. Heute sind es genau zwei Wochen bis zum Start meines ersten Wettkampfs in diesem Jahr. Zeit, das endgültige Equipment vorzustellen und einen Prognose für den Lauf zu wagen.

Die Ausrüstung
Wer in den letzten Wochen meine Beiträge über Laufschuhe und meine Bestellungen passender Laufbekleidung verfolgt hat, wird wissen: Da ist ziemlich viel schief gegangen. Seien es Schuhe, die sich für mich partout nicht eignen wollten oder die dreimalige Fehllieferung eines Rennanzugs. Was die ärgerlichen Seiten von Internetbestellungen und Einzelhandelseinkäufen angeht, habe ich in letzter Zeit wirklich alles mitgenommen. Umso glücklicher bin ich, an dieser Stelle vermelden zu können, dass sich in diesem Bereich alles zum Guten gewendet hat. Werfen wir also einen Blick auf meine Auswahl an Bekleidung, von unten nach oben:

Schuhe
Direkt zu Beginn quasi der wichtigste Part. Ich habe mich für den Saucony Kinvara 4 entschieden. Nach meinen Trainingserfahrungen mit dem Vorgängermodell Saucony ProGrid Kinvara 3 in den letzten Wochen, bin ich davon überzeugt, dass der Kinvara 4 auf der Halbmarathondistanz die richtige Wahl für mich darstellt. Durch seine leicht bessere Dämpfung bleiben mir auf den letzten Kilometern hoffentlich die entscheidenden Körner, um nicht einzubrechen und eine gute Zeit zu laufen. Ich habe mich bewusst dafür entschieden, im Training nur den Kinvara 3 zu laufen, damit meine Muskulatur so gut wie möglich trainiert wird und sich nicht an die Dämpfung des Kinvara 4 gewöhnen kann.

Socken
Just an dem Tag, an welchem ich den Kinvara 4 kaufen wollte, gab es ein 25%-Rabatt-auf-alles-Angebot beim lokalen Händler. Diese Gelegenheit habe ich genutzt, um mir mein erstes paar Kompressionssocken für Läufer zu kaufen. Die cep progressive run socks 2.0 in schwarz sind meine Wahl. Warum und welche Vorzüge diese Socken haben, lest Ihr in einigen Tagen in einem gesonderten Test.

Kleidung
Wie man auf dem Foto in der Sidebar erkennen kann, war ich in den letzten Jahren ein Freund von möglichst wenig und leichter Kleidung, wenn es um Wettkampforientiertes Laufen ging. Dieses Jahr habe ich meine Meinung diesbezüglich geändert und vertraue auf Laufbekleidung mit Kompressionswirkung. Ich habe im Training gemerkt, dass ich weniger muskuläre Beschwerden habe als zuvor und bilde mir jetzt ein, dass die verbesserte Durchblutung die Muskeln weniger schnell ermüden lässt und so eine Leistungssteigerung bewirkt. Besonders in der zweiten Rennhälfte verspreche ich mir dadurch frischere Beine. Ich habe nicht selten das ein oder andere Zipperlein in der hinteren Oberschenkelmuskulatur und bemerke eine diesbezügliche Verbesserung seit ich mit Kompressionshosen laufe.

Für das „Heimspiel“ habe ich mich jetzt zur Anschaffung eines Triathlon-Einteilers entschieden. Der Zoot M Trifit Racesuit verbindet die guten Eigenschaften meiner Kompressionshose mit der Luftigkeit, die ich im Bereich der Oberbekleidung bevorzuge. Außerdem ist das derzeitige Preis-Leistungs-Verhältnis sensationell. Für nichtmal 35 Euro habe ich einen komfortablen Einteiler, der sich gut am Körper anfühlt und alle Erfordernisse abdeckt.

Kopftuch
Kopftuch? Ja, Kopftuch. Seit die kurzen Haare bei mir passé sind und an deren Stelle eine recht lange Matte trat, wehen mir die Haare ständig im Gesicht herum. Das ist eigentlich nicht schlimm, aber beim Sport einigermaßen nervig. Aus diesem Grund war ich auf der Suche nach einem Stirnband oder Bandana, dass mir in erster Linie die Mähne von den Augen fernhält. Entschieden habe ich mich schlußendlich für ein Schlauchtuch von Buff, dass sich nicht nur als Stirnband oder Piratentuch tragen lässt, sondern auch einen guten UV-Schutz mit sich bringt. Sollte es am 9.6. also von oben bollern, bleibt mein Kopf kühler. Und ein kühler Kopf kann ja von Vorteil sein.

Was noch zu sagen wäre
Ich habe in diesem Beitrag bewusst keine Bilder der ausgewählten Bekleidung gezeigt. Zum einen bin ich mir noch nicht ganz sicher, in welcher Farbkombination ich laufen werde, zum anderen macht sich ein Foto von mir in kompletter Montur bestimmt ganz gut, wenn ich in gut zwei Wochen meinen Laufbericht veröffentlichen werde. Und ich will ja auch noch nicht alles verraten, nicht wahr?

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