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#Heimspiel2014 – Einleitung

Möglicherweise erinnert sich der ein oder andere noch an letztes Jahr. Trotz Muskelverhärtung im Oberschenkel konnte ich bei meinem Haushalbmarathon eine neue persönliche Bestzeit von 01:27:36 über die 21,0975 Kilometer aufstellen. Rund anderthalb Monate später endete mein Wettkampfjahr – nach einer erneut guten 01:27:44 beim Marburger Nachtmarathon und einer Verbesserung meiner persönlichen Bestzeit auf 00:39:34 über die 10 Kilometer beim Kölner Altstadtlauf – aufgrund eines Eingriffs an der linken Wadenmuskulatur. Meine hauptsächlichen Ziele für 2013 hatte ich mit den Bestzeitenverbesserungen über 10 und 21,0975 Kilometer sowie dem Top25-Finish in Leverkusen erreicht und so verlief der Rest des vergangenen Jahres ereignislos.

Mit Beginn des neuen Jahres habe ich mich natürlich erneut über meine Ziele das Laufen betreffend hinterfragt und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich in 2014 härter als jemals vorher an mir arbeiten will, um zeitentechnisch nochmal einen deutlichen Sprung nach vorne zu machen. Im Einzelnen bedeutet dies, dass ich in Leverkusen deutlich unter 01:25:00 laufen will und zusätzlich näher an 01:20:00 heranreichen möchte, als dass ich die Stundefünfundzwanzig nur knapp unterbiete. Damit verbunden sein sollte nach Möglichkeit ein Finish in den Top 20 des Laufs und in jedem Fall wieder unter den besten fünf meiner Altersklasse, in der ich dieses Jahr das letzte Mal laufen werde. Drei Wochen nach dem Start in Leverkusen werde ich wie im letzten Jahr auch in Marburg über die Halbmarathondistanz starten und wünsche mir für diesen Lauf eine Bestätigung der bis dahin hoffentlich erbrachten Leistung. Der schwierige Zehner in der Kölner Altstadt im Hochsommer ist aufgrund der Atmosphäre wieder das Bonbon der aktuellen Vorbereitungsphase und ich hoffe, dass ich dieses Jahr – auf einer nach Möglichkeit korrekt vermessenen Strecke – meine Bestzeit wieder verbessern kann. Der Kölner Altstadtlauf ist dank Kopfsteinpflaster, hoher Temperaturen und stetigem auf und ab nicht weniger als knüppelhart.

Zur Erfüllung meiner Vorgaben werde ich dieses Jahr das erste Mal überhaupt nach Trainingsplan trainieren. Weitere Informationen hierzu stelle ich in einem gesonderten Beitrag, der momentan den Arbeitstitel „Jäger des verlorenen Maximalpuls“ trägt, gesondert vor.

Dabei ist das Jahr 2014 ist aus sportlicher Sicht für mich alles andere als optimal gestartet. Nach einer Nasennebenhöhlenentzündung direkt zu Jahresbeginn laboriere ich bereits seit über vier Wochen an den Folgen eines Bühnensturzes, der mir sowohl eine Stauchung der Halswirbelsäule als auch eine Blockade des Illiosakralgelenks eingebracht hat. Weniger kompliziert ausgedrückt lässt sich sagen, dass ich seit mehr als einem Monat nicht richtig geradeaus laufen kann, während der verkrampfte Nacken sich mit Kopfschmerzen und Schluckbeschwerden für den Fall aus zwei Metern bedankt. Die krankengymnastische Betreuung läuft aufgrund der Tatsache des Berufsunfalls dabei gut und ich wäre auch nicht ich, wenn alles liefe wie vorgestellt.

Auch werden die nächsten Monate bis in den Juli hinein arbeitsreich und im privaten Bereich gibt es ebenfalls einiges zu erledigen, das Zeit in Anspruch nehmen wird. Unter diesen Voraussetzungen ist ein strammer zwölfwöchiger Trainingsplan eigentlich so gut wie nicht durchzuführen bzw. auszuhalten. Ich probiere es trotzdem. Unter „Laufberichte“ findet Ihr also ab heute in „Heimspiel 2014“ meine Trainingseindrücke und tägliche Updates darüber, wie ich mich auf dem Weg zu den eigenen Zielen schlage.

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