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Das Projekt “Heimspiel” – Jetzt gilt’s

So. Unter 24 Stunden bis zum Start des 13. EVL-HalbMarathon Leverkusen. Dem seit dem 2. April diesen Jahres auf dieser Seite als “Heimspiel” deklarierten Wettkampf, auf den ich ich seit Ende der Winterpause vorbereitet habe. Genau genommen will ich morgen um diese Zeit schon lange im Ziel sein. Aber ob alles so wird, wie ich mir das vorstelle?

Ich werde mich gleich auf den Weg in die Heimat machen, um stressfrei meine Startunterlagen abzuholen und mich mental zu stärken. In den letzten Tagen bin ich sehr nervös und seit zwei Tagen machen mir undefinierbare und fiese Schmerzen in der hinteren Muskulatur am rechten Oberschenkel zu schaffen. Sie waren auf einmal da, ohne Grund offenbar und versetzen mich jetzt in einen Zustand des Zweifelns. Normalerweise habe ich ein gutes Gefühl für meinen Körper und kann einschätzen, ob es sich bloß um ein Zipperlein oder eine ernsthafte Verletzung handelt. Und jetzt weiß ich es einfach nicht. Der Oberschenkel fühlt sich zwar heute besser als gestern an, aber nicht so gut, dass ich volles Vertrauen habe. Zudem musste ich mein letztes richtiges Einlaufen ausfallen lassen, was sich mental ebenfalls nicht positiv ausgewirkt hat.

Noch überlege ich, vielleicht heute Abend einen kurzen und sehr lockeren Lauf zu machen, des Anschwitzen wegens. Ich glaube aber auch, dass ich meiner Muskulatur vielleicht die verbleibenden 22 Stunden Ruhezeit gönnen sollte, um morgen in bestmöglicher Verfassung zu starten. Und bestmöglich ist unter diesen Umständen auch wörtlich zu nehmen. Ich befinde mich derzeit in einem Zustand, der alles andere als ideal ist und weit entfernt von der Vorstellung, die ich im Vorfeld hatte.

Im Moment ist nur eines klar: Ich werde alles geben. Alles.

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Das Projekt “Heimspiel” – Angst essen Läuferseele auf

Wenn ich schon derzeit nicht richtig bloggen kann, weil mein PC immer noch in Reparatur ist, so kann ich doch über das iPad zumindest eine kurze “Wasserstandsmeldung” im Bezug auf den nächsten Sonntag abgeben.

Kurz und präzise: Mir geht der Arsch auf Grundeis. Ich bin seit Tagen nervös und hatte heute Nacht wieder einen meiner unfassbar kreativen Laufalbträume. Dieses Mal bin ich einfach nicht die richtige Strecke gelaufen, sondern habe geglaubt, ich müsse auf einer angrenzenden Laufbahn 10 Kilometer am Stadionrunden als Teil einer Staffel absolvieren… Bis mir im Nachhinein aufgefallen ist, dass da irgendwas nicht stimmen kann und ich völlig frustriert in einem Weinkrampf endete. Ein Hoch auf das Unterbewusstsein!

Wer derzeit auf weitere Tests von Laufbedarf oder längere Text wartet, muss sich wohl oder übel bis nächste Woche gedulden. Ich habe schon ein paar Texte in Vorbereitung, deren Fertigstellung aber sowohl auf die Rückkehr meines PCs, als auch auf die Zeit nach dem Lauf am Sonntag warten muss.

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Das Projekt “Heimspiel” – Eine klitzekleine Sneak Peek

Leider hat im Laufe der letzten Woche mein PC seinen Dienst versagt und befindet sich derzeit zur Reparatur außer Haus. Dadurch wird natürlich die Veröffentlichung bereits geplanter Artikel erschwert, weil ich nur noch von meinem sogenannten “Mobile Device” posten kann. Nichtsdestotrotz lasse ich es mir nicht nehmen, an dieser Stelle einen kleinen, einen sehr kleinen, Ausblick auf den nächsten Sonntag zu gewähren:

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Das Projekt “Heimspiel” – Meine Laufausrüstung im Detail

Ich habe ja bereits in mehreren Beiträgen mein Leid über mein Suchen und Findender richtigen Ausrüstung sowie passender Schuhe für das anstehende “Heimspiel” beklagt. Heute sind es genau zwei Wochen bis zum Start meines ersten Wettkampfs in diesem Jahr. Zeit, das endgültige Equipment vorzustellen und einen Prognose für den Lauf zu wagen.

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Test: Saucony Kinvara 4 – Die pure Freude am Laufen

Eigentlich hatte ich meinen Testbericht zum neuen Saucony Kinvara 4 ja gestern Abend schon in stundenlanger Kleinarbeit vorbereitet und geschrieben. Fertig zur Veröffentlichung. Und dann kam doch wieder alles anders. Bei meinen ersten zwei Tests auf dieser Seite habe ich ja relativ viel Erklärungsarbeit zu den Eigenschaften der jeweiligen Schuhe geleistet und auch die Marketingaussagen der Hersteller in Relation zum eigenen Erlebnis gestellt. Also habe ich meinen Kinvara-4-Test auf die gleiche Weise erarbeitet und muss jetzt feststellen: Ein solches Vorgehen wird diesem Schuh nicht gerecht.

Zum einen will ich bei diesen Schuh einfach viel mehr über meine persönlichen Erfahrungen sprechen, zum anderen muss ich den Kinvara 4 später einfach mit seinem Vorgänger Saucony ProGrid Kinvara 3 vergleichen. Ich denke, viele von Euch wollen einfach wissen, wo die Unterschiede zwischen den beiden Schuhen liegen. Die Kinvara-Reihe erfreut sich schließlich unter Läufern größter Beliebtheit. Also werde ich diesen Testbericht zweiteilen: Der erste Part behandelt nur den Kinvara 4. Was soll der Schuh können? Was habe ich im Selbsttest an Erfahrungen mit ihm gemacht? Im zweiten Part werde ich diese Erfahrungen in Verbindung mit meinen Erlebnissen mit dem Vorgängermodell Kinvara 3 bringen. Nun sind der einleitenden Worte auch genug gewechselt. Lasset endlich Taten sehen!

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Wenn einmal der Wurm drin ist…

Update vom 9.5.: Als ich gestern nach Hause kam, hatte ich eine Benachrichtigung über eine nicht zugestellte DHL-Sendung im Briefkasten. Verwunderlich, denn ich hatte nichts bestellt… Eine Rückwärtssuche mit der Sendungsnummer ergab: Das Paket kommt wohl von dem Händler, der bisher nicht in der Lage war, meinen Racesuit zu liefern. Ich bin sehr gespannt, was ich morgen im Paket erblicke, wenn ich es dann bei der Post abgeholt habe. Und die Hauptpost in Marburg… Das ist eine ganz andere Geschichte.

Vor einiger Zeit habe ich Euch bereits mein Leid im Bezug auf die Auswahl und den Kauf eines Laufschuhs für den Wettkampf geklagt. Natürlich ist das auch irgendwie ein Leiden auf hohem Niveau. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich es nicht trotzdem schaffen würde, mir noch mehr Probleme in’s Haus zu holen. Und “In’s Haus holen” ist ein wunderbares Stichwort für die folgende kleine Geschichte, habe ich mir doch (mal wieder) etwas im Internet bestellt…

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Das Projekt “Heimspiel” – Ein persönlicher Einblick

38 Tage bis zum Start des 13. EVL-HalbMarathons (der Veranstalter schreibt das wirklich so…) in meiner Geburtsstadt Leverkusen. 38 Tage also bis zum “Heimspiel”. 38 Tage, die darüber entscheiden, ob ich meinen unerwarteten persönlichen Erfolg aus dem letzten Jahr wiederholen, wenn nicht sogar steigern kann. 38 Tage voller Vorfreude, voller positiver Erwartung auf den Tag der Tage in diesem Jahr – zumindest was mein Laufen betrifft. Und doch: Trotz aller wiedergewonnener Motivation, trotz allem Vertrauen in meine Leistungsfähigkeit – der Druck wächst. Kann ich wirklich im Vergleich zum letzten Jahr nochmal zulegen oder werde ich am Ende sehenden Auges in ein persönliches Waterloo laufen?

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Test: Saucony ProGrid Kinvara 3 – Ein Hauch von Nichts für alle Streckenlängen

Update vom 01.05.2013: Der finale Testlauf und die Wertung wurden hinzugefügt.

Ich hatte ja vor einigen Tagen von meiner – mittlerweile sehr leidvollen – Suche nach dem richtigen Wettkampfschuh für mein Projekt “Heimspiel” berichtet. Nach vielem hin und her hatte ich mich schließlich entschieden, dem Saucony ProGrid Kinvara 3 eine Chance zu geben. Dumm nur, dass es den Schuh in meiner Größe nicht mehr gab. Mehr oder weniger durch Zufall bin ich einige Tage später bei mysportbrands.de über eine Sonderaktion für Laufschuhe gestolpert, in der es den Schuh tatsächlich in der europäischen Größe 47 (US 12,5) gab. Ich habe natürlich sofort bestellt und im Rahmen der beschriebenen Lieferzeit kam das Paket mit dem Schuh vor zwei Tagen bei mir an.

An dieser Stelle wurde ich kurz stutzig. Davon ausgehend, dass sich im Versandkarton noch der Schuhkarton samt des bestellten Paars Schuhe befinden muss, kam mir das Paket ziemlich leicht vor. Ein Blick in’s Innere verschaffte mir allerdings Beruhigung. Tatsächlich: Zwei Schuhe, ein linker und ein rechter. Was will ich damit sagen? Der Saucony ProGrid Kinvara 3 ist ein absolutes Leichtgewicht. Der Hersteller gibt ein Gewicht von 218 Gramm pro Schuh in der US-Größe 9 an. In meiner Größe 12,5 sind es ungefähr 50 Gramm mehr, aber überhaupt kein Vergleich zu meinem Trainingsschuh von Adidas, der ziemlich exakt 100 Gramm zusätzliches Gewicht pro Schuh aufweist.

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Das Wettkampfschuh-Desaster – Deleted Scenes

Wenn man über sich selbst nicht mehr lachen kann, dann ist man wohl verloren. Und weil ich mir in diesem Frustbeitrag ausreichend Luft verschafft habe und keine Lust verspüre, meine Gute Laune noch weiter zu verlieren, gibt es hier die deleted scenes zum Wettkampfschuh-Desaster. Wie bei jeder DVD mit Bonusmaterial eigentlich. Nur ohne DVD halt. Und ohne Bonusmaterial. An dieser Stelle also die Bilder der Schuhe, die ich laufen und testen wollte. Es hat nicht sollen sein…

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